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Home Countries and Stories Neuseeland Finstere Höhlen und thailändische Gastfreundlichkeit

Finstere Höhlen und thailändische Gastfreundlichkeit

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Nachdem ich den Kauris im Waipoua einen Besuch abgestattet habe, kehre ich nach Auckland zurück. Dort bin ich mit Tom verabredet - er will mir ein bisschen Neuseeland zeigen.  Tom ist eigentlich aus Thailand, arbeitet in einem Aucklander Casino und ist mittlerweile waschechter "Kiwi" mit neuseeländischem Pass.  Sowohl Thais als auch Kiwis sind ja für ihre Gastfreundlichkeit bekannt, aber Tom übertrifft alle meine Erwartungen: Er hat ein Auto angemietet und fährt mit mir zu den Waitomo Caves, wo er geduldig im Auto wartet, bis ich diese besichtigt habe - er kennt sie nämlich schon.

Die Ruakuri Cave liegt etwa 20 Meter unter der Erde, man steigt durch ein spiralförmiges Treppenhaus hinab. Unten erwarten den Besucher spektakuläre Kalksteinformationen, reißende unterirdische Flüsse, auf denen auch Wildwasser-Rafting angeboten wird und vereinzelt sogar Glühwürmchen. Von denen gibt es  allerdings in der Glowworm Cave viel mehr: In der nur ein paar Meter unter der Erde liegenden Höhle steigt man in ein Boot und schippert durch die Dunkelheit, begleitet von unzähligen Schwärmen von blau-grün leuchtenden Glühwürmchen, bis  man dann wieder das Tageslicht erblickt.

Ich beeile mich, wieder zum Parkplatz zu kommen, denn ich weiß, dass dort ein hungriger Thai auf mich wartet - er besteht darauf, mich zum zweiten Mal zum Essen einzuladen. Danach steht uns noch eine gute Stunde Autofahrt bevor, bis wir unser Ziel, das stinkende Touristenzentrum Rotorua, erreichen.

Weblinks

http://www.waitomo.com

 

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